Wanderweg Nr. 9 - Weidenhof-Rundweg

Länge 3,2 km, Höhenunterschied 155 m, Gehzeit 1,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad mittel bis schwer

 Grossansicht in neuem Fenster: Wanderweg 9

Bayern Atlas  Wanderweg im Bayernatlas

Als Ausgangspunkt für diesen Rundweg nehmen wir den Parkplatz in Gneißen. Wir halten uns westwärts, der Wegweiser zeigt Richtung Wies, biegen aber bald von der Teerstraße rechts ab Richtung Bühlhof und schon steigt der Weg an. Wir haben hier eine schöne Aussicht, unter uns liegt Gneißen, drüber Maierhof. Den Bühlhof, ein stattliches Anwesen ganz allein auf einer Anhöhe liegend, umrunden wir, auf der Rückseite entdecken wir ein gemütliches altes Bauernhaus mit Blumenschmuck und viel Holz vor der Hütten.

Grossansicht in neuem Fenster: Weidenhof-RundwegGleich gabelt sich der Weg, wir nehmen den linken, einen angenehmen Wiesenweg, der uns zu einem Waldstück führt, in dem wir bis Steinachern laufen. Links unterhalb eines kleinen Abhangs rauscht der Bach, da steht auch ein kleines Wochenendhaus. Noch vor der Hauptstraße schlagen wir einen Haken und wandern rechts hoch zum Weidenhof. Mitten durch eine große Wiese geht’s bergauf, der Pfad ist gut kenntlich gemacht und durch das Befahren mit landwirtschaftlichen Maschinen auch gut begehbar. Auf der Weide nebenan grasen friedlich Kühe, vor uns sehen wir schon den Weidenhof liegen mit mehreren landwirtschaflichen Gebäuden, wie ein kleines Königreich ganz allein auf dem Berg.

Eine kleine Fichtenanpflanzung einerseits und auf der anderen große Fichten umrahmen unseren weiteren Wanderweg.

Grossansicht in neuem Fenster: Weidenhof-RundwegWir passieren eine große Streuobstwiese, gehen an der Hofkapelle vorüber direkt auf den Hof zu und mitten durch und rund herum. Linkerhand laufen wir hoch, an einer Scheune vorbei, bis zum Verkehrszeichen „Gesperrt für Fahrzeuge aller Art“. Hier wird der „Aufwärtstrend“ gestoppt, knapp unterhalb dieses Zeichens biegt unser Weg rechts eben ein auf einen Gehsteig über eine Wiese mit herrlicher Aussicht nach Süden auf das Hochholz. Dann kommen wir in den Wald, den wir auf einem bequemen Forstweg durchwandern, ohne weitere Steigung. Bei der nächsten Gabelung ist der rechte Weg der richtige und der führt jetzt runterwärts. Eine kurze Strecke können wir auch auf einem Wiesenweg zurücklegen.

Kurz drauf stoßen wir auf einen Längsweg, auf dem wir uns nach rechts halten müssen. Bald schon sehen wir die ersten Häuser von Gneißen – dieser Ortsteil hieß noch bis vor einigen Jahren ganz romantisch Raubertal. Ab hier gibt’s wieder Teerstraße, die laufen wir entlang bis zum Gasthaus Anleitner und zum Parkplatz gleich daneben. Wenn wir recht erhitzt wären, könnten wir uns an einem der beiden Wassergrande hier Kühlung verschaffen

Text: Bericht in der Bogener Zeitung vom 18.09.2008