Gemeinderatssitzung vom 08.01.2026
Der 1. Bürgermeister informierte den Gemeinderat, dass die nächste Sitzung am 05.02.2026 um 19.00 Uhr stattfindet.
Anschließend informierte er darüber, dass das Bistum der vereinbarten Ablösesumme für das KiTa-Gebäude nach entsprechender Begründung zugestimmt hat. Bezüglich der eventuellen Übernahme der Trägerschaft wird noch auf Rückmeldung für einen Gesprächstermin gewartet.
Außerdem berichtete er, dass pünktlich zum Wintereinbruch eine Undichtigkeit am Schneeräumfahrzeug aufgetreten ist, welches sich nun zur Reparatur in der Werkstatt befindet. Auch beim Räumtraktor für die Schule und dem Sportplatz ist der Salzstreuer defekt. Hier wurde aus Altersgründen eine Ersatzbeschaffung getätigt. Spontan konnte zudem Unterstützung durch einen privaten Dritten organisiert werden, wofür man im Hinblick auf den Wetterbericht sehr dankbar ist.
Der 1. Bürgermeister informierte den Gemeinderat als Nächstes, dass der Gemeinde ein Angebot von Wetter.com vorliegt, welches die Einbindung der Panoramakameras in einige bayerische Regionalsender anbietet. Die Live-Cam wäre dann pro Stunde mehrmals ca. 20 Sekunden mit Logo und Link zur Webseite eingeblendet. Insgesamt würden sich die Kosten hierfür auf einen mittleren vierstelligen Betrag im Jahr belaufen.
Danach stellte er ein Schreiben des Bayerischen Wirtschaftsministeriums vor, in welchem die „Windkümmerer“-Projekte vorgestellt und beworben werden. Sie beraten Kommunen individuell bei der Umsetzung von Windenergieprojekten und finden hierfür passgenaue Lösungen. Bei Interesse können die betroffenen Kommunen sich für deren Unterstützung bewerben.
Abschließend informierte der 1. Bürgermeister, dass weiterhin Projekte für die ILEnord23 eingereicht werden können und teilte den Interessenten die dazugehörigen Informationen mit. Hier könnte man die geplante Sitzgelegenheit am Dorfplatz als Fördermaßnahme einreichen.
Im Anschluss stellte die Seniorenbeauftragte Rosi Heigl einen Rückblick über das Senioren- und Ausflugsprogramm des vergangenen Jahres vor. Los ging es mit dem Seniorenfasching im Wirtshaus Neurandsberg, gefolgt von einem Seniorennachmittag, organisiert vom BRK und der Waidlerbühne Rattenberg. Im April ging der erste Ausflug nach Schwandorf, wo die Teilnehmer die Felsenkeller der Stadt bewundern konnten. Das eindrucksvolle Labyrinth hatte zu jeder Epoche eine wichtige Bedeutung für die dort lebenden Menschen. So diente es zeitweise der Gärung und Lagerung von Lebensmitteln aber auch als Luftschutzbunker im zweiten Weltkrieg. Im Mai besichtigte man das BMW-Museum der Automobilstadt Dingolfing, wo man den Erfolg der Firma Glas in den Bereichen Industriezeitalter, Wirtschaftswunder und Stadtentwicklung betrachten konnte. Von der Sämaschine zum Goggomobil bis hin zum heutigen High-Tech-Fahrzeug sind dort die Etappen der Firmenentwicklung ausgestellt. Unter dem Motto „Sagenhaft viel erleben“ besuchte man im Juni die Landesgartenschau in Furth im Wald. Bei strahlendem Sonnenschein tauchte man in die Welt voller Natur, Bepflanzung und Architektur ein und bewunderte die Entwicklung der Stadt. Höhepunkt war die Vorführung des bewegten Drachen, welcher ein Wahrzeichen der Stadt Furth im Wald darstellt und als größter Schreitroboter feuerspeiend seine ganze Kunst zeigte. In der Drachenhöhle konnte man zudem alles rund um den Bau des Drachens und das dazugehörige Festspiel erfahren. Im Juli zog es die Senioren in das schöne Altmühltal. Von Riedenburg aus machte man sich mit dem Schiff auf den Weg vorbei an hoch aufragenden Felsen und der Burg Prunn bis man letztendlich bei der Ruine Randeck angekommen war. Ein weiteres Highlight war die dazugehörige alte Holzbrücke „Tatzelwurm“. Ins Donaukraftwerk Jochenstein führte die Senioren der August-Ausflug. Das größte Laufwasserkraftwerk eingebettet in die Natur des Donautals beeindruckte bei einem informationsreichen Rundgang. Zudem konnte im Museum „Haus am Strom“ eine interaktive Erlebnisausstellung über das Donautal und das Kraftwerk betrachtet werden. Im September zog es die Gruppe nach Tiefenbach zur Wallfahrtskirche Ast bei Waldmünchen. Bei der anschließenden Besichtigung des Klöppelmuseums und der ehemaligen Klöppelschule konnte man zusehen, wie das alte Kunsthandwerk noch heute ausgeübt wird. Beim anschließenden Besuch der Teppichweberei konnten die Senioren zusehen, wie handgefertigte Teppiche nach Maß entstanden. Beim letzten Ausflug im Oktober ging es nach Frauenau. In der Glashütte Eisch konnte man nach einer Führung die Kunst des Glasblasens live erleben. Im Glasmuseum gewann man einen Einblick in das alte Glasherstellungsverfahren und beim Spaziergang durch die gläsernen Gärten konnten anschließend die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten des Glases bestaunt werden. Wie zu allen Ausflugfahrten gehörte auch an diesem Tag eine Einkehr zur Abrundung und zum Erfahrungsaustausch dazu. Die Unterhaltung und der „Ratsch“ darf laut Seniorenbeauftragter Heigl nie zu kurz kommen und ist ein wichtiger Bestandteil der Organisation und der Ausflüge. Im Dezember fand wie gewohnt die alljährliche Weihnachtsfeier der Senioren statt. Sie bedankte sich in diesem Zusammenhang bei allen Unterstützern und freute sich, dass die Fahrten dadurch weiterhin unter anderem auch durch zusätzliche Spenden zu einem erschwinglichen Unkostenbeitrag für die Senioren angeboten werden können, da die nächsten Fahrten bereits wieder in Planung sind. Der 1. Bürgermeister bedankte sich für die tolle Organisation und Durchführung bei der Seniorenbeauftragten und freute ich, dass sie diese Aufgabe auch weiterhin übernehmen wird.
Im nächsten Tagesordnungspunkt nahm der Gemeinderat Kenntnis von der Erteilung einer Genehmigungsfreistellung zu einem geplanten Bauvorhaben.
Es wurden keine Wünsche oder Anträge vorgebracht.
Ein nichtöffentlicher Teil schloss sich an.
